Das Thema

Digitale Kampagnen, Organisationen & Institutionen

Was sie sind. Wie sie funktionieren. Wie man sie nutzt.

Den Hintergrund bilden grundsätzliche Fragen: Wie sieht effiziente Organisation aus? Wie erregt man produktive Aufmerksamkeit? Wie verändern sie unsere gesellschaftliche Ordnung? Wie generiert man Vertrauen & intrinsische Motivationen? Wie nutzt man den Zeitgeist für sich? Um diese und ähnliche Fragen geht es. Sie alle zielen auf den Kern des Themas ab, das aktuell so viele Namen trägt.

Der Begriff

Wie lassen sich die Entwicklungen sprachlich präziser benennen? Wovon ist eigentlich die Rede?

Je nach Perspektive, Akteur und Kontext werden verschiedene Schlagworte verwendet, die sich mit diesem Thema in Verbindung bringen lassen. Je nach Anwendungsfall von digitaler Kampagnen-, Projekt- oder Organisationsentwicklung zu sprechen, ist präziser. Ein guter Oberbegriff lautet Digitale Institutionenentwicklung. Da es sich um eine vielschichtige, noch junge Entwicklung handelt, hat sich bisher kein Oberbegriff wirklich durchgesetzt.

Das Ziel

Was gilt es zu erreichen?

Je nach konkretem Anlass und Kontext sehen die Ziele unterschiedlich aus. Will man eine Marke entwickeln und etablieren, ist es sicherlich ein Ziel, wichtige Multiplikatoren im Netz für sich zu gewinnen. Glaubwürdigkeit ist ebenfalls ein zentraler Wert. Feedback von den Konsumenten direkter und effizienter zu gewinnen, mit den Nutzern immer direkt kommunizieren zu können, sie an sich zu binden etc..
Dies alles sind Teilziele, die Bedeutung haben.

Die Menschen begeistern und dafür sorgen, dass alle effizient an einem Strang ziehen.
Das ist das Ziel!

Ist es das Ziel hingegen, die öffentliche Meinung zu einem Thema zu verändern oder der eigenen Organisation oder Firma neue Ressourcen zu erschließen, sehen die Teilziele mitunter anders aus. Hier kann es wichtiger sein, die Masse zu mobilisieren oder die fähigsten Köpfe oder kreativsten Lösungsansätze herauszufiltern.

Immer jedoch ist es das Ziel, a) die Kommunikationsfähigkeit zu optimieren, b) überzeugende Vorhaben & Ideen zu liefern,
c) Vertrauen & Glaubwürdigkeit zu kultivieren und
d) sinnvolle Partizipationsmöglichkeiten zu gewährleisten.

So werden aus Kunden, Mitgliedern oder Wählern echte, intrinsisch motivierte, optimal integrierte Mitstreiter.





Die Herausforderung

Was gilt es zu tun?

Will man konsequente und leistungsfähige Kampagnen, Projekte & Organisationen entwickeln, so darf man die neuen digitalen Optionen nicht ignorieren. Die Aufgabe, die es zu meistern gilt, lässt sich grundsätzlich in folgende Phasen gliedern:

a) Anwendungspotentiale erkennen

Das ist aktuell die zentrale Herausforderung: Die Potentiale und Chancen zu identifizieren. Zu jung ist noch die Entwicklung, als dass man schon jede Verwendung erprobt hätte. Gefragt sind: Know-How, Bildung, Ideenreichtum und Unternehmergeist, der Bedürfnisse und Verbesserungspotentiale erkennt. Hinzu kommen solide Recherchen nicht nur im Netz, sondern gerade auch in Form von Gesprächen mit potentiellen Akteuren.

b) Den Stein ins Rollen bringen

Neben viel Handwerk, sei es im Bereich der verwendeten Technologien oder der Planung, gilt auch hier: Timing, Kreativität & Kontakte zu den Spezialisten machen den Unterschied aus. Nur so lässt sich außergewöhnliches Momentum generieren.

c) Langlebige Lösungen realisieren

Nicht kurzlebige Aufmerksamkeit zu produzieren, stellt die Herausforderung dar, sondern die Verwirklichung von leistungsstarken, robusten Lösungen. Gerade in der Option, effiziente neue Institutionen zu erschaffen, liegt die Stärke der digitalen Instrumente. Unabhängig davon, ob es gilt eine Marke zu etablieren, die Sicht auf ein Thema entscheidend zu prägen oder eine Organisation zu optimieren.